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03.02.2012 - Energieeffizienz

Studie: Solarstrom senkt Börsenstrompreise um bis zu zehn Prozent

Energieeffizienz

Solarstrom senkt die durchschnittlichen Preise an der EPEX-Strombörse um bis zu zehn Prozent, zur Mittagszeit sogar um bis zu 40 Prozent. Das belegt eine Kurzstudie des Instituts für ZukunftsEnergiesysteme (IZES gGmbH), Saarbrücken, die im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erstellt worden ist.

Insgesamt beläuft sich der Preissenkungseffekt für das Jahr 2011 demnach auf 520 bis 840 Millionen Euro – was einer Preisminderung von vier bis sechs Euro pro Megawattstunde entspricht. „Es wird viel über die Kosten des Solarstroms geredet“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Die IZES-Studie zeigt, dass Solarstrom bereits heute auch entlastende Preiseffekte hat.“

Grund für den Preissenkungs-Effekt: Solarstrom wird zu Spitzen-Nachfragezeiten erzeugt – tagsüber, wenn Strom an der Börse am teuersten ist. Die IZES-Studie belegt, dass mit dem wachsenden Zubau an Solarstrom die Preise für sogenannten Peak-Strom (Peak = Spitze) in den Jahren 2007 bis 2011 kontinuierlich gesunken sind. Peak-Strom wird im Spothandel an der EPEX-Börse gehandelt, in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr.

Private Verbraucher spüren jedoch im Gegensatz zu Großverbrauchern und Händlern wenig von den kostensenkenden Effekten. Im Gegenteil: Für sie verteuert sich die EEG-Umlage, weil sie für die Differenzkosten zwischen billigem Peak-Strom und garantierter Einspeise-vergütung aufkommen müssen. Würde man die preissenkende Wirkung der Photovoltaik hingegen bei der Berechnung der EEG-Umlage berücksichtigen, entspräche dies einer Entlastung der Verbraucher-Stromtarife in Höhe von rund 0,15 Cent pro Kilowattstunde.


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02.02.2012 - Baubranche

Grunderwerbssteuer: Vorsicht bei "verbundenen Geschäften"

Baubranche

Viele Bundesländer erhöhen die Grunderwerbsteuer. Das trifft Bauherren und Hauskäufer gleichermaßen, wenn auch in unterschiedlichem Umfang. Wer ein Haus vom Bauträger kauft, der muss die Grunderwerbsteuer auf den Gesamtpreis bezahlen, also auf Grund und Haus.

Kauft er dagegen sein Grundstück und beauftragt anschließend einen Architekten mit Planung und Bau seiner Immobilie, dann bemisst sich die Grunderwerbsteuer nur nach dem Grundstückspreis. Der eigentliche Hausbau zählt nicht mehr dazu. Hier wittert mancher die Möglichkeit, Steuern zu sparen, indem er Grundstücks- und Hauspreis vertraglich trennt. Das Finanzamt kennt den Trick allerdings und prüft solche Geschäfte sehr genau.

Stellt es dabei fest, der Kauf des Grundstücks ist an die Bedingung gekoppelt, einen bestimmten Architekten zu beauftragen, oder sind zum Grundstück schon fertige Pläne genehmigt, die übernommen werden müssen, dann unterstellt das Finanzamt ein sogenanntes verbundenes Geschäft und erhebt Grunderwerbsteuer auf Haus und Grund. Bauherren müssen also immer darauf achten: Grundstücksverkäufer und Planer dürfen wirtschaftlich nicht miteinander verflochten sein.

Quelle: Verband Privater Bauherren e.V.


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01.02.2012 - Messen & Veranstaltungen

Messetipp: Immobilientage Augsburg vom 10. - 12.02.2012

Messen & Veranstaltungen

Augsburg liegt als drittgrößter Messestandort Bayerns mit über 800.000 Bewohnern mitten im Einzugsgebiet der Immobilientage. Wohnqualität, Freizeit, Kultur, Sport und ein hoher Beschäftigungsgrad bilden beste Voraussetzungen für die private Investition ins eigene Heim.

An drei Messetagen können auf über 16.000 qm Fläche mit 180 Ausstellern Beratungsgespräche geführt und Informationen eingeholt werden. Der Freitag steht ganz im Zeichen des „Business to Business“. Leistungsvielfalt, fachgerechte Beratung und Service zeichnen die ausstellenden Unternehmen auf den Immobilientagen aus.

Messedaten auf einen Blick

  • Immobilientage Augsburg
  • 10. - 12.02.2012
  • Messezentrum Augsburg
    Am Messenzentrum 5
    86159 Augsburg
  • Eintritt ist frei
  • 4 € Parkgebühr auf dem neu gestalteten Messeparkplatz und dem Uni-Parkplatz
  • Kinderbetreuung

Weitere Informationen unter www.immobilientage-augsburg.de.

Quelle: Böhme event Marketing GmbH


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31.01.2012 - Marktdaten

Umfrage: Nur jeder Dritte kennt seine genauen Stromkosten

Marktdaten

Nur 35% der Deutschen kennen laut aktueller Umfrage der Deutschen Energie die genaue Höhe ihrer Stromkosten. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Weiter hat ein Drittel nur eine ungefähre, ein weiteres Drittel gar keine Vorstellung von den jährlichen Ausgaben für Strom. Die Umfrage zeigt: Auch wenn die Strompreise in der Vergangenheit gestiegen sind, weiß die Mehrheit nicht, wie viel Geld sie überhaupt für Strom ausgibt.

"Es lohnt sich für jeden Haushalt, bei den Stromkosten genau hinzusehen", betont Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Strom ist ein kostbares Gut. Das wird in Zukunft noch mehr gelten als bisher. Wer Strom spart, sichert sich gegen den Anstieg der Stromkosten ab und leistet einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss gar nicht erst hergestellt werden."

Die Initiative EnergieEffizienz der dena unterstützt Verbraucher daher mit einem umfassenden Angebot unter www.stromeffizienz.de, um Stromverbrauch und -kosten in den Griff zu bekommen. Ob Online-Rechner, Informationsbroschüren oder Auswahlhilfen für den Kauf sparsamer Elektrogeräte - im Online-Portal der Initiative EnergieEffizienz  finden Verbraucher alle notwendigen Informationen rund um das Thema Stromsparen.

Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck lässt sich beispielsweise der eigene Haushalt in rund fünfzehn Minuten auf Einsparpotenziale hin untersuchen. Mit den Stromkostenchecks kann der Verbraucher ausrechnen, wie viel Geld er durch den Kauf eines energieeffizienten Fernsehgeräts oder Kühlschranks sparen kann. Ein Blick in die TopGeräte-Datenbank hilft dabei, die energieeffizientesten Modelle zu finden, die derzeit am Markt erhältlich sind.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)


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